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EARLY EXERCISE
vorzeitige Ausübung
EB
Abkürzung für ex Bezugsrecht.
EBIT
Earnings before interest and tax (Ergebnis vor Zinsen und Steuern), in Österreich vereinfacht ist gleich Betriebserfolg
EBITD
Earnings before interest, tax und depreciation (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung), Betrieblicher Cash-Flow
EBITDA
Earnings before interest, tax, depreciation and amortisation (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibung für Abnutzung und Firmenwertabschreibung), Betrieblicher Cash-Flow
EBITDAR
Earnings before before interest, tax, depreciation, amortisation and rental lease (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibung für Abnutzung, Firmenwertabschreibung und Leasingverträgen)
EBT
Earnings bevore tax (Ergebnis vor Steuern, nach IAS)
ED
Abkürzung für ex Dividende.
EDSP
Abkürzung für Exchange Delivery Settlemet Price.
EFFEKTEN
Bezeichnung für die am Kapitalmarkt handelbaren, vertretbaren Wertpapiere.
EFFEKTIVVERZINSUNG
Errechnet sich aus der laufenden Verzinsung, den Tilgungsgewinnen bzw. -verlusten, das ist die Differenz zwischen Tilgungskurs ( Tilgung) und Anschaffungskurs und der Laufzeit. Wird meist als Rendite bezeichnet.
EGT
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (lt. RLG)
EIGENKAPITAL
Mittel, die von den Eigentümern eines Unternehmens zu dessen Finanzierung aufgebracht oder als erwirtschafteter Gewinn im Unternehmen belassen werden ( Grundkapital plus Rücklagen plus Bilanzgewinn bzw. -verlust). Ein hoher Eigenkapitalanteil erhöht die Konkurrenzfähigkeit und Unabhängigkeit des Unternehmens.
EINFLUSSFAKTOREN
Der Kurs von Wertpapieren oder Derivaten ist das Ergebnis von Angebot und Nachfrage am Markt. Zusätzlich wird der Kurs aber von bestimmten Einflußfaktoren mitbestimmt. Wichtige den Aktienkurs beeinflussende Faktoren sind die wirtschaftlichen Erwartungen, die in ein börsenotiertes Unternehmen gesetzt werden, volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen (v.a. Zinsen), aber auch politische Erwartungen, Spekulationen und Interessenskäufe. Die Einflußfaktoren auf den Optionspreis sind: Kurs des Basiswertes, Ausübungspreis, Laufzeit, Volatilität und risikofreie Zinsen.
EINKOMMENSFONDS
Form von Investmentfonds, deren Hauptaugenmerk auf möglichst hohen, gleichmäßigen Ausschüttungen liegt Gegensatz: Wachstumsfonds.
EINMALEMISSION
Bei Einmalemissionen liegen die Forderungspapiere nur wenige Tage ( Zeichnungsfrist) in den Banken zum Ersterwerb auf. Während dieser Zeit können sie zu den Emissionsbedingungen, d.h. zum Emissionspreis erworben werden.
EINSCHUSS
(Initial Margin) Geldbetrag, der bei Termingeschäften zur Transaktionseröffnung als Sicherheit hinterlegt werden muß ( Margin).
EMISSION
Ausgabe von neuen Wertpapieren. Geht ein Unternehmen zum ersten Mal an die Börse, handelt es sich um eine Neuemission ( Initial Public Offering). Die Aktien werden über die Börse an die Anleger verkauft, der Erlös fließt in aller Regel dem Unternehmen als Eigenkapital zu.
EMISSIONSBANK
Finanzinstitut, das die Plazierung neu zu begebender Wertpapiere übernommen hat.
EMISSIONSPREIS
(Emissions-, Ausgabepreis bzw. -kurs) Entweder Kurs bzw. Preis, zu dem neuausgegebene Wertpapiere dem Anlegerpublikum zum Kauf angeboten werden, oder der Preis, zu dem ein Investmentfonds seine Anteilszertifikate ausgibt. Der Ausgabepreis entspricht dem Inventarwert der Investmentfondsanteile zuzüglich eines Verwaltungszuschlages.
EMISSIONSPROSPEKT
Veröffentlichung der wichtigsten Angaben über den Emittenten und über die geplante Emission. Dadurch soll dem Anleger ermöglicht werden, sich über die mit dem Wertpapier verbundenen Rechte sowie die Vermögens- und Ertragslage und Zukunftsaussichten des Emittenten zu informieren.
EMISSIONSSYNDIKAT
(Konsortium) Zusammenschluß von Kreditinstituten, um eine Wertpapieremission ( Emission) für einen Kunden durchzuführen. Es soll damit ein möglichst großer Kreis von Interessenten angesprochen und das eigene Risiko gering gehalten werden.
EMITTENT
Gesellschaft oder Körperschaft, die zum Zweck der Kapitalbeschaffung Wertpapiere ausgibt ("begibt"), z.B. Bund, Länder, Kreditinstitute, Industrieunternehmen etc.
EMITTIEREN
Ausgeben ("begeben") von Wertpapieren ( Emittent).
ENDABRECHNUNG
(Schlußabrechnung, Final Settlement) Die entweder geld- oder stückemäßige Abrechnung bei Ausübung, Glattstellung oder Verfall von Optionen bzw. Futures.
ERFÜLLUNG
Lieferung und Bezahlung von Börsegeschäften.
ERGÄNZUNGSKAPITALANLEIHE
Eine Anleihe, die von den Banken zur Stärkung ihrer Eigenkapitalbasis begeben wird. Der Erlös der Emission wird dem Eigenkapital zugerechnet. Zinsen dürfen nur dann ausgeschüttet werden, soweit sie im Jahresüberschuß vor Rücklagenbewertung ( Rücklagen) gedeckt sind.
ERÖFFNUNG, ERÖFFNUNGSTRANSAKTION
(Opening) Eröffnung steht am Kassamarkt für den Anfangskurs eines Wertpapieres; Gegensatz: Schlußkurs. Am Terminmarkt steht Eröffnung für eine Transaktion, die eine neue Long oder Short Position entstehen läßt, Gegensatz: Glattstellung.
ERTRAG
Zu den Erträgen eines Wertpapieres gehören Zins-, Dividendenzahlungen ( Dividende) und sonstige Ausschüttungen sowie Wertsteigerungen in Folge von Kurserhöhungen ( Kurs).
EUR
Internationale Abkürzung für Euro.
EURIBOR
(European Interbank Offerd Rate) Kurzfristiger Zinssatz am Euro-Geldmarkt, der als neuer und für den gesamten Euro-Währungsraum gültiger Referenzzinssatz Bedeutung gewinnt.
EURO
(EUR) Offizielle Bezeichnung der zukünftigen gemeinsamen europäischen Währung. Ein Euro wird in 100 Cent unterteilt. 1999 wurden die Umrechnungskurse der Währungen der teilnehmenden Länder zum Euro unwiderruflich festgelegt und auch die Notierung der Wertpapiere auf den Euro umgestellt (ein Euro entspricht 13,7603 ATS). Ab Jänner 2002 soll es Euro-Münzen und -Geldscheine geben.
EUROCLEAR
Euroclear ist jenes internationale Clearing-Haus ( Clearing), das die Endabrechnung für die in USD abgerechneten Handelsprodukte der Wiener Börse durchführt.
EUROPÄISCHE OPTION
Optionen europäischen Stils
EUROPEAN INTERBANK OFFERED RATE
EURIBOR
EX BEZUGSRECHT
(EB) Kurszusatz der angibt, daß der Wert des Bezugsrechtes am Tag, an dem das Bezugsrecht endet, vom Kurs der Aktie abgezogen wurde.
EX DIVIDENDE
(ED) Kurszusatz, der angibt, daß am Zahlungstag der Dividende (in der Regel drei Tage nach der Hauptversammlung) ein Kursabschlag in der Höhe der Dividende vorgenommen wurde.
EX-TAG
Tag, ab dem Aktien "ex", d.h. ohne ein bestimmtes Recht, z.B. auf Dividende, Bezugsrecht oder Berichtigungsaktien ( Kapitalberichtigung), gehandelt werden.
EXCHANGE DELIVERY SETTLEMENT PRICE
(EDSP) Preis eines Futures am letzten Handelstag, zu dem bei Lieferung abgerechnet wird.
EXERCISE PRICE
Ausübungspreis
EXPIRATION DAY
Verfallstag
EXTRINSIC VALUE
Zeitwert
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