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WACHSTUMSFONDS
(Thesaurierende Fonds) Ein Investmentfonds, dessen Hauptaugenmerk auf einer stetigen Steigerung des inneren Wertes der Investmentfondsanteile liegt. Es wird weniger auf den laufenden Ertrag als auf Kurssteigerung der im Fonds angelegten Wertpapiere Bedacht genommen ( Einkommensfonds).
WAG
Abkürzung für Wertpapieraufsichtsgesetz
WANDELANLEIHE
Festverzinsliche Anleihen von Aktiengesellschaften mit einem Wandelrecht, d.h. Umtauschrecht auf Aktien derselben Aktiengesellschaft in einem bestimmten Verhältnis. Wandelanleihen sind in der Regel gesamtfällig, sofern sich der Anleger nicht vorher zum Umtausch entschlossen hat. Der Inhaber kann entweder die Anleihe bis zum Ende ihrer Laufzeit behalten oder die Anleihe in Aktien umtauschen. Vor dem Umtausch hat er Anspruch auf feste, im voraus bestimmte Zinsen, nach dem Umtausch auf die jährliche Dividende.
WARRANTS
Optionsscheine.
WBAG
Abkürzung für Wiender Börse AG.
WBI
(Wiener Börse Index) Enthält alle österreichischen Aktien, die an der Wiener Börse in der börserechtlichen Zulassungsform des Amtlichen Handel notieren. Der WBI spiegelt als Gesamtmarktindex die Entwicklung des heimischen Aktienmarktes wider. Die einzelnen Aktien sind entsprechend ihrer Marktkapitalisierung gewichtet. Werte mit einer hohen Marktkapitalisierung haben folglich einen stärkeren Einfluß auf den WBI. Der WBI wird täglich nach Börseschluß berechnet. Ausgangspunkt ist der 31. Dezember 1967 mit 100 Punkten.
WERTPAPIER
Urkunde über Vermögensrechte, deren Ausübung und Übertragung auf andere an den Besitz der Urkunde gebunden sind. Der Inhaber von Wertpapieren kann seine Rechte aufgrund der Urkunden ausüben oder durch deren Übergabe auf andere übertragen, z.B. verkaufen oder verschenken. Die bekanntesten börsegehandelten Wertpapiere sind Aktien und Anleihen.
WERTPAPIERAUFSICHTSGESETZ
(WAG) Enthält Regelungen über die Beaufsichtigung von Wertpapierdienstleistungen, definiert Wohlverhaltensregeln und bestimmt die mit der Aufsicht über den Wertpapierhandel beauftragte Behörde, die Bundeswertpapieraufsicht (BWA).
WERTPAPIERDIENSTLEISTUNGSRICHTLINIE
(WPDL-RL) Enthält v.a. Vorschriften über die gegenseitige Anerkennung der Aufsicht über Wertpapierfirmen. Ermöglicht es inländischen Zweigniederlassungen von in einem Mitgliedsstaat des EWR zugelassenen EU-Wertpapierfirmen, ohne besondere bankenbehördliche Bewilligungen geschäftlich tätig zu werden.
WERTPAPIERKENNUMMER
(WPKN) Zahl, mit der jedes einzelne Wertpapier EDV-mäßig erfaßt wird.
WERTPAPIERLEIHE
Über den Weg der Wertpapierleihe, z.B. der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) können sich Marktteilnehmer Wertpapiere für einen bestimmten Zeitraum ausborgen, um z.B. bestehende Short Positionen abzudecken.
WERTPAPIERMARKT
Setzt sich aus dem Aktien- und dem Rentenmarkt zusammen.
WERTPAPIERSAMMELBANK
Die Wertpapiersammelbank in der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) ist die zentrale österreichische Verwahrstelle für Wertpapiere.
WIENER BÖRSE
(WBAG) Die Wiener Wertpapierbörse ist eine der ältesten Börsen der Welt und wurde 1771 von Kaiserin Maria Theresia gegründet. 1997 wurde der Wertpapiermarkt der Wiener Börsekammer (WBK) mit dem Terminmarkt der Österreichischen Termin- und Optionenbörse (ÖTOB) zur neuen Wiener Börse (WBAG) verschmolzen. Die Wiener Börse ist eine Spezialbörse, die sich auf österreichische und zentral- und osteuropäische Veranlagungsformen spezialisiert hat.
WIENER BÖRSE INDEX
WBI
WOHNBAUANLEIHE
Steuerlich begünstigte Anleihe, mit deren Emissionserlös Wohnbauvorhaben finanziert werden.
WPDLRL
Abkürzung für Wertpapierdienstleistungsrichtlinie.
WPKN
Abkürzung für Wertpapierkennummer.
WWW.WBAG.AT
Internet-Adresse der Wiener Börse am World Wide Web mit vielen nützlichen Informationen inklusive aktueller Kurse, Tages- und Jahrescharts, finanzmarktrelevanter Nachrichten und persönlicher Portfolioverwaltung.
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